Island in 3 Teilen
- felix7793
- 18. Juli 2024
- 3 Min. Lesezeit
Das Land der faszinierenden Landschaften zwischen Feuer und Eis. Von Reykjavik aus per Auto einmal rund um die Insel. In drei Teilen nehme ich euch auf meine Bucket-List-Reise mit, gebe euch Einblicke in die Planung und zeige euch natürlich meine schönsten Aufnahmen. In Teil 1 widmen wir uns der ganzen Planung - denn ein Roadtrip will gut geplant sein (zumindestens für mich).

Planung ist das A & O
Es war schon lange eines meine Top-Reiseziele - Island. Man hat schon unzählige Fotos herausragender Fotografen gesehen - riesige Wasserfälle, majestätische Landschaften und natürlich auch Vulkane. Es sollte mein erster Roadtrip gemeinsam mit meiner Partnerin, ihrem Bruder und seiner Freundin werden, daher lag mir die Planung besonders am Herzen. Aber wie startet man eigentlich ein solches Projekt? Diese Frage habe ich mir oft gestellt und keine wirkliche Antwort darauf gefunden. Eine wichtige Entscheidung für Island ist die Reisezeit. Lange kalte Winter mit wenig Sonnenlicht und lange Tage ohne wirkliche Nächte im Sommer prägen das Land. Beide Jahreszeiten haben ihre Vor- und Nachteile - im Winter hat man die Möglichkeit ohne die Touristenmassen das Land zu entdekcen und die Chance auf Nordlichter. Im Sommer sind die Tage länger und man hat somit mehr Zeit, die schönsten Plätze Islands zu entdecken. Wir haben uns für den Sommer entschieden und somit ging es an die Planung: Ich habe es so gemacht, wie ich es für gewöhnlich bei anderen Reisen auch mache und habe begonnen mir eine Foto-Bucktlist zu erstellen.
Foto-Bucketlist & Zeitmanagement
Ich habe zuerst begonnen, mir Blogs von Reisenden durchzulesen - viele. Sehr viele. Jeder von ihnen war individuell, dennoch gab es bei den großen Higlights natürlich Überschneidungen. Mit den ersten Routen im Kopf habe ich dann begonnen eine Liste der "Must-Sees" zu erstellen, immer gepaart mit einem Foto. Gleichzeitig habe ich mir dazu Pins in Google Maps gesetzt um Häufungen erkennen zu können, die ich dann für das Zeitmanagement berücksichtigen muss. Zeit ist überhaupt ein Thema, dass für Island schwer kalkulierbar ist - von 4 Tagen zu mindestens 2 Wochen lies man vieles. Wir haben uns schlussendlich für 16 Tage entschieden, um auf dem Weg genügend Zeit zu haben auch mal außerhalb des Plans einen Stopp einzulegen.
Die Routenplanung
Stehen die Fixpunkte erstmal fest, geht es nun darum alles in eine Route zu gießen. Und auch hier gehen die Meinungen rund um die Fahrzeiten auseinander. Aus meiner Erfahrung heraus ist es ratsam so viel Zeit wie nötig, aber so effizient wie möglich einzuplanen. Die Ringroute an sich ist super ausgebaut und kann (wohlgemerkt im Sommer) gut befahren werden. Biegt man auf die Nebenstraße ab und fährt landeinwärts kann es schon passieren, dass man auf Straßen trifft, die von Schlaglöchern übersäht sind. Daher auch mein Tipp - ein SUV macht viele Strecken entspannter.
Unsere Route startet in Reykjavik und führt uns zuerst durch den Süden und dann über den Norden retour. In der Grafik seht ihr die Route mit unseren Unterkünften.
Stichwort Unterkünfte: Wir haben sehr gute Erfahrungen mit Ferienunterkünften gemacht. Meist sind es kleinere, gemütliche Hütten, die es auf der ganzen Route verteilt gibt. In den Sommermonaten würde ich empfehlen, diese bereits vorab zu reservieren, da in der Hauptreisezeit die Verfügbarkeiten eher mau sind. & ja eines stimmt: Preislich ist Island kein billiges Land.
Für den Süden kann ich im Nachhinein empfehlen genügend Zeit einzuplanen, da hier viele Highlights auf dem Weg versteckt sind.

Die Planung im Überblick
Tag 1-2 | Grindavík |
Tag 2-4 | Alftaver |
Tag 4-5 | Höfn |
Tag 5-7 | Egilsstadir |
Tag 7-8 | Akureyri |
Tag 8-9 | Hvammstangi |
Tag 9-11 | Gufudalur |
Tag 11-16 | Hafnarfjördur |
Wie ihr seht ist die Planung für einen längeren Roadtrip wichtig, um vor Ort böse Überraschungen zu vermeiden. Im zweiten Teil könnt ihr mit mir die Highlights des Roadtrips entdecken, um keines auf einer Reise zu verpassen.



